Faistenberger Salbung Christi

Die monumentale Skulpturengruppe der Salbung Christi aus sechs lebensgroßen Figuren wurde im 1726 von Andreas für die Grab-Kapelle der Hofmarksherren Ruffini in St. Leodegar geschaffen. Die schnitzerisch ausgezeichneten, aber mehrfach (teil-)überfassten Skulpturen (zuletzt um 1950) waren im Vorzustand konservatorisch stark beschädigt und ästhetisch unbefriedigend. Nach eingehender Untersuchung von freiberuflichen Kolleginnen in Zusammenarbeit des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Erzbischöflichen Ordinariat München wurde ein Konzept zur Konservierung und Restaurierung erstellt. Zum Erhalt des Bildträgers wurde eine Schädlingsbegasung ausgeführt. Die stark gelockerte und blätternde Fassung wurde gefestigt, die Oberflächenreinigung erfolgte zurückhaltend, Fehlstellen wurden gekittet und retuschiert. Um das Erscheinungsbild wieder in einen stimmigen Gesamteindruck zu versetzen, wurde beschlossen, die Teil-Überfassung von 1950 an den Gewändern der Assistenzfiguren, die eine matte, gedämpfte Farbigkeit aufwies, erneut zu überfassen. Grundlage hierfür war die Farbigkeit der Fassung von 1921 (deren Freilegung technisch nicht möglich war).

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Vorzustand

Nachzustand

Vorzustand

Nachzustand

Vorzustand

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