Abt und Konvent von Kloster Roggenburg

vor den Stiftspatronen

Vorzustand Gesamt

Nach der Restaurieung, Gesamt

Datierung: 17. Jh., Maße: 195,5 x 449,7 cm, Künstler: Martin Kuhn

Das großformatige Gemälde befand sich lange Zeit im Bayerischen Nationalmuseum in München und sollte nach der Restaurierung wieder an seinen ursprünglichen Hängungsort im Kloster Roggenburg überführt werden.

Auf dem sehr breiten querrechteckigen Format sind nebeneinander und voreinander aufgereiht 40 Mitglieder des Konvents dargestellt. Im Vordergrund hält der Abt des Klosters den Klosterplan zu den im rechten Bilddrittel dargestellten Heiligen empor.

 

Befund

Da Gemälde war vor allem durch vergangene Restaurierungen stark beschädigt. Durch eine Doublierung verursacht, schrumpfte die originale Leinwand. Dadurch lockerten sich die Grundierungs- und Malschichten. Fassungsschichten sind großflächig ausgebrochen. Bei einer vorausgegangenen Restaurierung wurden Fehlstellen teilweise weit über die Malerei hinaus gekittet und übermalt. Die Kittungen stimmen in ihrer Struktur nicht und die Übermalungen sind störend nachgedunkelt. Zudem ist der Firnis stark vergilbt.

 

Maßnahmen

Die gelockerte Malschicht wurde gefestigt. Der vergilbte Firnis wurde entfernt und die Übermalungen und Kittungen entfernt. Dabei kamen viele malerische Details zum Vorschein. Die Ausbrüche wurden passend zur Oberflächenstruktur gekittet, retuschiert und abschließend gefirnißt.

Vorzustand, Detail

Nach der Restaurieung

Zwischenzustand, nach Firnisabnahme und Kittung

Nach der Restaurierung, Detail